Luftkühlung

Alles zum Thema Luftkühlung

  • Eine ausreichende Kühlung bei Fahrzeugen ist unbedingt notwendig, um deren uneingeschränkte Fahrbereitschaft und die Funktionstüchtigkeit bewegungsintensiver Komponenten zu erhalten.
  • Darüber hinaus spielt die Kühlung verschiedener Systeme eine optimale Voraussetzung dar, um Energieverluste durch zu starke Reibung und einen vorzeitigen Verschleiß von Einzelelementen zu reduzieren.

Die Fahrzeugtechniker setzen bei den Motorrollern bewährte Kühlungen ein, die sich entweder als Luft- oder Wasserkühlung darstellen. Luftgestützte Kühlungen bei Motorrollern unterscheiden sich in ganz speziellen Merkmalen von der Wasserkühlung. Ein eindeutiger Vorteil der Luftkühlung bei Motorrollern gegenüber der Wasserkühlung besteht darin, dass ein regelmäßiges Nachfüllen von Wasser entfallen kann. Dies macht wartungstechnische Arbeiten leichter. Trotz diesem positiven Fakt werden die meisten Modelle der serienmäßig gefertigten Scooter mit klassischen Wasserkühlungen ausgerüstet. Insbesondere bei extrem leistungsfähigen Fahrzeugen der Sparte Motorroller, die mit einem Hubraumvolumen von mehr als 125 ccm unterwegs sind, kommen hauptsächlich die Wasserkühlungen zum Tragen.

Die Begründung liegt darin, dass die Motoren dieser Hubraumklasse sehr viel Kühlung benötigen. welche nur durch die funktionsstarke wasserbasierende Variante erbracht werden kann. Bei kleineren Ausführungen der Motorroller mit 50 ccm Hubraum können auch Luftkühlungen vorkommen. Diese arbeiten etwas geräuschintensiver, reichen jedoch für die Kühlansprüche dieser Motoren aus. Zu den weiteren optimalen Eigenschaften der Luftkühlung gehört deren wartungsarmer Betrieb, welcher durch eine relativ einfache Bauweise mit wenigen Teilen unterstützt wird. Durch die kompakte Gestaltung der Kühlungseinheiten sind die Luftkühlungen durch geringe Maße charakterisiert, sodass diese für Miniroller hervorragend geeignet sind. Außerdem wiegen die Luftkühlungen wenig.

Das Funktionsprinzip der Luftkühlung basiert hauptsächlich auf der Ausnutzung des Fahrtwindes. Der Fahrtwind, der beim Fahren entsteht, wir auf der Grundlage einer sogenannten Gebläsekühlung zum Motor geführt. Nicht nur offene Motoren können mit dieser Variante gekühlt werden. Ein ausreichender Kühlungseffekt lässt sich mit der gleichnamigen Fahrtwindkühlung ebenso bei Motoren mit Gehäuse realisieren. Das Herzstück der Gebläsekühlung ist das Gebläse, welches durch eine Ansaugwirkung die Luft aufnimmt und zum Motor befördert.

Der Einbau einer Luftkühlung bei einem Cruiser lässt sich äußerlich daran erkennen, dass an den Zylinderköpfen zusätzliche Flächen für den Wärmeaustausch geschaffen werden. Außerdem stellen spezielle Metalle die beste Voraussetzung für eine schnelle Abgabe überschüssiger Wärme dar.